Zusammenfassung der 8. Folge von „Robin Hood“: Es läuft nicht gut für Rob.

por Juan Campos
Connie Nielsen in Robin Hood

Robin Hood sorgt in Folge 8 für jede Menge Action, als der Sheriff von Nottingham Rob in eine offensichtliche Falle lockt. Da nur noch zwei Folgen ausstehen, sieht es für den Sachsen nicht besonders gut aus.

Kann man sich wirklich noch als Outlaw bezeichnen, wenn man gegen Sean Bean im Schwertkampf verliert? Darüber sollte man mal nachdenken. Der Typ stirbt ja sowieso immer. Und obwohl es fair ist, dass Robin Hood

den Sheriff von Nottingham nicht nur als Intriganten darstellt, sondern auch als vertrauenswürdigen Charakter, der über seine Fähigkeit hinausgeht, unter falschen Vorwänden zu intrigieren und Leute hinzurichten, will man seinen Protagonisten natürlich nicht versehentlich lächerlich machen. Andererseits verbringt Robin den Großteil von Folge 8, „Der wahre Preis der Herausforderung“, damit, sich mehr Sorgen um sein Liebesleben als um seine Landsleute zu machen. Sein Start in die Welt der Geheimdienste war also alles andere als rosig. Wie Sie sich vielleicht erinnern, schweben Robins sächsische Gefährten in Gefahr, da der Sheriff beschlossen hat, sie wegen Robin Hoods Verbrechen zu verhaften. Sie sollen hingerichtet werden, falls Robin sich nicht innerhalb einer Woche ergibt. Rein pragmatisch betrachtet – moralisch gesehen – ist das keine schlechte Idee, denn einer der Gefangenen ist Robins Onkel Gamewell, und ein wahrer Held lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, einen der Seinen auf spektakuläre Weise zu retten. Doch der Sheriff glaubt nicht im Geringsten an Robins Kapitulation; stattdessen plant dieser einen waghalsigen Angriff auf seine Burg, einen Angriff, auf den der Sheriff vorbereitet sein wird.

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Falls es nicht offensichtlich ist: Der Sheriff ist zu diesem Zeitpunkt eindeutig ein Schurke. In Robin-Hood-Geschichten ist er natürlich immer ein Schurke, aber es ist erwähnenswert, da die MGM+-Version in vielerlei Hinsicht eine recht unparteiische Darstellung anstrebt und dennoch deutlich macht, dass er sich ernsthaft bemüht hat, Hugh Locksley zu begnadigen. Wie er Gamewell höhnisch vorträgt, war es der sächsische Förster Alwin, der ihn verraten hatte. Doch nun ist er so besessen davon, Robin Hood zu fangen – insbesondere angesichts der Folgen für seinen eigenen Ruf und seine Macht in der Region –, dass jegliches Gerechtigkeitsempfinden längst verschwunden ist.

Während sein Onkel und seine Landsleute in Gefangenschaft schmachten, infiltriert Robin selbst Westminster, verkleidet als königlicher Gardist – eine List, die von Little Johns Gefährten Ibrahim Al-Rashid unterstützt wird. Rob versucht, Königin Eleanor eine Botschaft zu überbringen, doch vor allem tut er dies durch Maid Marian, um so die Chance zu erhalten, ihr Verhältnis zu kitten. Doch wenig überraschend ist sie davon nicht begeistert. Robs prahlerische Behauptung, sie liebe ihn noch immer, stößt auf die verdiente Verachtung. Ob sie ihn liebt oder nicht, ist irrelevant, denn wie sie bei ihrer letzten Begegnung erklärte, will sie nichts mehr mit ihm oder seinen gewalttätigen Taten zu tun haben.

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Inwieweit Marians Entscheidung von ihrer aufkeimenden Beziehung zu Prinz John beeinflusst ist, bleibt vorerst unklar, doch zwischen ihnen besteht definitiv etwas, und Marian lebt sich gut am Hof ​​ein. Auch Priscilla fühlt sich trotz ihrer erst kürzlichen Ankunft wohl. Der Prunk und die Feierlichkeiten stehen ihr gut, ebenso wie die boshaften Wortgefechte, die sie sofort mit Celine De Fitzou, der ehemaligen Geliebten des Marschalls, beginnt. Beide hegen eindeutig Ambitionen auf einflussreiche Positionen innerhalb (oder zumindest in der Nähe) der Monarchie, was Robins Angebot eines Lebens als Geächteter in den Wäldern etwas weniger verlockend erscheinen lässt. Robin spielt dem Sheriff damit natürlich in die Hände. Sein Überfall auf Nottingham Castle bildet den Höhepunkt von Robin Hood: Folge 8, ein raffinierter Plan, der auf Milanges Wissen über alle verborgenen Gänge und Eingänge aus der ursprünglichen sächsischen Bauzeit beruht und sofort vom Sheriff selbst vereitelt wird, der im Hinterhalt lauerte, da er den Zug seines Widersachers präzise vorhergesehen hatte. Henry Miller bezahlt Robs Weitsicht mit dem Leben. Seine Leiche wird von den anderen Merry Men zurückgelassen, als diese zur Flucht gezwungen werden, während Rob sich auf den Burgmauern ein Duell mit dem Sheriff liefert. Der Sheriff hätte Rob ebenfalls getötet, wäre nicht Ralph/Rosemary rechtzeitig eingegriffen. Dieser hatte die Schwierigkeiten in Robs Beziehung zu Marian als Chance für einen konkreteren romantischen Schritt erkannt. Wie üblich ist der Sheriff ohnehin einen Schritt voraus. Unter den befreiten sächsischen Geiseln befindet sich ein Spion, der nun Robs Aktivitäten aufdecken kann. Innerhalb und zwischen den Sachsen herrscht große Uneinigkeit, da Gamewell – vom Sheriff enthüllt – herausgefunden hat, dass Alwin Hugh verraten hat. Rob plant sofort Rache und will Alwin hinrichten lassen. Obwohl er sich letztendlich, nur aus Gründen des Ansehens, dagegen entscheidet, zwingt Alwin ihn mit einem Angriff dazu. Wird Rob Alwin töten und seinen Ruf als Lokalheld zerstören? Bleibt der Spion des Sheriffs loyal oder wechselt er die Seiten? Wird Marian sich erholen? Vermutlich werden all diese und weitere Fragen in den letzten Folgen beantwortet.

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