Zusammenfassung der ersten Folge von „Best Medicine“: durchaus charmant, aber ohne eigenen Rhythmus.

por Juan Campos
A promotional still from Best Medicine

„The Best Medicine“ wirkt in „Docked“ sofort vertraut, ist aber gleichzeitig unbestreitbar charmant und hat das Potenzial, sich mit der Zeit eine eigene Identität zu schaffen.

Falls Sie es noch nicht wussten: „The Best Medicine“ ist ein Remake der beliebten britischen Sitcom. „Doctor Martin“ werden Sie schon in der ersten Folge erfahren, die im Grunde eine Kopie der Pilotfolge des Originals ist. Die Offensichtlichkeit des Remakes ist gewissermaßen verzeihlich, um neue Zuschauer – oder neugierige alte Fans – in die leicht schräge Welt einer Sitcom über einen mürrischen Arzt einzuführen, der eine abgelegene Stelle in einer Kleinstadt voller exzentrischer Persönlichkeiten annimmt. Es wirft aber die Frage auf, warum man sich überhaupt die Mühe gemacht hat, die Serie neu zu verfilmen, wenn sie am Ende doch genau gleich sein sollte. Das könnte allerdings nur ein vorübergehendes Problem sein. Es dauerte eine Weile, bis das amerikanische Remake von

The Office sich zu etwas Eigenständigem entwickelte, und obwohl ich es immer noch nicht für auch nur annähernd so gut wie das Original halte, ist es doch so beliebt, dass es wohl eher eine Minderheitsmeinung ist. Aber wie Dr. Martin The Best Medicine ist durchaus charmant und wirklich witzig, sodass man sich in diesem frühen Stadium kaum beschweren kann. Dr. Martin Best war einst ein renommierter Herzchirurg in Boston, doch aufgrund von Umständen, die in dieser ersten Folge nur angedeutet werden, beschloss er, sich zu verkleinern und in die Kleinstadt Port Wenn in Maine zu ziehen, wo er seine Sommerferien als Kind verbracht hatte. Seine Ernennung zum Stadtarzt wird von allen mit großer Offenheit aufgenommen, außer von Louisa, einer Einheimischen, die unter der kürzlichen Scheidung vom Sheriff leidet und Martins ungebetenen Blick als Einladung deutet. Zufällig betrachtet er nur flüchtig eines ihrer Augen, das erste Anzeichen eines Glaukoms zeigt. Man kann das Problem verstehen, denn man kann sich vorstellen, dass Abigail Spencer kaum fünf Minuten in einem Supermarkt verbringen kann, ohne von fremden Männern angestarrt zu werden.

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Für eine so kleine Stadt scheint Port Wenn erstaunlich schnelllebig zu sein. Alle reden über Louisas Liebesabenteuer, sogar Sheriff Mark selbst, der immer noch die Hochzeitsfeier plant, um sein Dasein als „freier Mann“ zu „feiern“, und Martin unbedingt in den Klatsch hineinziehen will. Und scheinbar braucht jeder den Arzt, auch wenn nicht jeder einen Termin vereinbaren will, wenn man ihn einfach im Supermarkt findet.

Kein Wunder, dass es so chaotisch zugeht, denn Martins Rezeptionistin ist eine zerstreute, angehende YouTuberin namens Elaine, die ihren Job wie eine Talkshow behandelt und fast jeden unangemeldet in Martins Praxis lässt. Ihr erster Gast (Entschuldigung, Patient) ist ein Mann namens Gilbert, der aufgrund einer relativ häufigen Erkrankung namens Gynäkomastie Brüste entwickelt. Die Erklärung dafür ist jedoch etwas anrüchiger als eine gewöhnliche Hormonstörung.

Die Münze wird geworfen, als – etwas später in

Die beste Medizin In der ersten Folge lernt Martin Gilberts Frau Susan kennen, die ihr aktives Sexualleben durch die gezielte Anwendung einer Östrogencreme aufrechterhält. Martin muss ihr diese nun verschreiben, anstatt wie zuvor von ihrem Arzt. Martin kombiniert die Informationen und erkennt, dass die Creme Susans Brustwachstum verursacht. Die Situation ist jedoch heikel, da weder Gilbert noch Susan dem anderen von ihren jeweiligen Problemen erzählt haben.

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Es gibt einen unerwarteten Dritten in dieser Konstellation. Schon bald sucht ein anderer, deutlich jüngerer Mann Martin mit demselben unerwarteten Brustproblem auf. Seltsamerweise braucht Martin erstaunlich lange, um zu begreifen, was dem Publikum sofort klar ist: Susan hat eine Affäre. Dies wird später unter etwas dramatischen Umständen enthüllt und sorgt für einige Unannehmlichkeiten auf Louisas Empfang. Dort findet sich Martin, aus Gründen, die selbst er nicht zu verstehen scheint, zwischen den Fronten wieder.

Martin hat eine persönliche Verbindung zu Port Wenn durch seine Tante Sarah, die Hummerfischerin ist und ihn unter dem Vorwand eines Notfalls zu den Docks ruft. Er hat außerdem eine Tragödie in seiner Vergangenheit erlebt, die indirekt dazu führte, dass er während einer Operation in Boston wie gelähmt war. Die Folge dieses Traumas ist, dass er beim Anblick von Blut ohnmächtig wird, was für einen Arzt ein Problem darstellt. Offensichtlich steckt viel Schmerz in Martins Vergangenheit, der in späteren Folgen zweifellos enthüllt wird.

Und ob ich da etwa eine romantische Verbindung zwischen Martin und Louisa erkenne? Man könnte es meinen. Sie führen ein recht herzliches Gespräch während eines nächtlichen Überfalls auf den Supermarkt, und er wirft ihr mehrmals nachdenkliche Blicke zu, was nur eines bedeuten kann. Aber das werden wir sehen, wenn die Zeit reif ist, da bin ich mir sicher.

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