Zusammenfassung der neunten Folge der zweiten Staffel von „Brilliant Minds“: eine unglaublich bewegende Folge

por Juan Campos
Eric Dance and Zachary Quinto in Brilliant Minds Season 2

Die zweite Staffel von „Brilliant Minds“ liefert mit „Der Feuerwehrmann“ ihren bisher emotionalsten Moment – ​​dank eines ergreifenden Gastauftritts von Eric Dane.

Mann, oh Mann. Hin und wieder liefert „Brilliant Minds“ eine Folge wie „Der Feuerwehrmann“, scheinbar nur um des makabren Vergnügens willen. Ich habe die Konstanz in der Enthüllung der Handlung der zweiten Staffel sehr genossen, aber manchmal braucht man etwas wie Folge 9, um sich daran zu erinnern, was diese Serie so gut kann. Wenn sie will, ist sie ein bemerkenswert berührendes und zartes Drama, und Eric Danes Gastauftritt ist die bisher ergreifendste Folge der Staffel. Dane, der im wahren Leben an ALS leidet, spielt den titelgebenden Feuerwehrmann, der mit der kürzlich erhaltenen Diagnose sowohl organisatorisch als auch psychisch zu kämpfen hat. Die Prämisse (ein typisch maskuliner Mann, der sich weigert, seine Kollegen oder Familie auf Kosten seiner eigenen Gesundheit zu verärgern) ist an sich schon emotional genug, aber die Ebene der Realität macht sie noch wirkungsvoller. Hier gibt es kein Element des „Geheimnisses“ (das an anderer Stelle auftaucht), daher liegt der Fokus auf den weitreichenden psychologischen Folgen einer Diagnose mit einer fortschreitenden und unheilbaren Krankheit – nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für seine engsten Angehörigen. Ein stolzer Mann wie Danes Figur Matthew möchte weder seiner Frau und Tochter noch seinen Kameraden bei der Feuerwehr zur Last fallen und versucht daher alles, um zu verbergen, wie schnell sich sein Zustand verschlechtert. Indem er sie zu schützen versucht, verletzt er sie nur noch mehr, da er ihnen nicht erlaubt, so für ihn da zu sein, wie sie es sich wünschen.

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Mir gefällt, dass die Handlung hier nicht versucht, avantgardistisch oder gar allzu „realistisch“ zu sein. Die idealisierte Darstellung der Familie wirkt äußerst tröstlich und beruhigend. Matthews Familie liebt ihn bedingungslos und will ihm unbedingt helfen. Sie wissen, dass es kein Wunder oder ein Happy End geben wird, aber sie stehen alle hinter ihm.

Es ist das Happy End. Danes Darstellung hat hier eine Ernsthaftigkeit, die so offensichtlich authentisch wirkt, dass man schwer davon unberührt bleibt. Familie ist ein wiederkehrendes Thema in „Der Feuerwehrmann“. Sam taucht wieder auf, aber diesmal ist sein Problem nicht seine psychische Gesundheit: Es ist Leberversagen. Nun ja, es ist auch seine psychische Gesundheit, aber aus anderen Gründen. Sams Wunsch, gesund zu werden, hat ihn gewissermaßen verdammt. Er nahm die Medikamente, darunter auch welche gegen Schmerzen, aber die Einnahme der Tabletten führte zu einer versehentlichen Überdosis, die seine Leber zerstörte. Jetzt braucht er eine Transplantation, und die zu bekommen ist leichter gesagt als getan.

In der neunten Folge der zweiten Staffel von „Brilliant Minds“ wird das amerikanische Gesundheitssystem offen kritisiert. Es ist zwar nicht ganz so extrem wie beispielsweise in „New Amsterdam“, aber es kommt dem schon sehr nahe, und solche Fälle verdeutlichen, warum dieser Punkt so wichtig ist. Sam ist kein geeigneter Transplantationskandidat. Er ist obdachlos, leidet an einer psychischen Erkrankung und hat kein soziales Netz. Die Ärzte versuchen ihr Bestes, ihn für eine Transplantation zu gewinnen, aber wie Wolf betont, müssen sie seine Eignung für eine Transplantation verbessern, anstatt dass jemand die Kommission von seiner Eignung überzeugt. Das bedeutet, Sam mit seiner entfremdeten Familie wiederzuvereinen. Zumindest ist das ein eindeutiger Erfolg. Sam hatte seine Familie aus Angst, sie zu verletzen, von sich gestoßen, doch nach ihrer Wiedervereinigung sind sie fest entschlossen, ihn nicht erneut zu verlassen, selbst wenn er behauptet, genau das zu wollen. Das beschert Sam aber nicht auf magische Weise die benötigte Transplantation. Der Idealismus von Handlungsstrang A reicht hier nicht aus. Aber immerhin gibt es jetzt mehr Möglichkeiten. Da diese Folge recht klar in zwei Teile gegliedert ist, gibt es außer ein paar Kleinigkeiten mit Wolf nicht viel mehr zu besprechen. Muriel kehrt unerwartet zu Thanksgiving zurück (ja, es ist ein Thanksgiving-Special) und möchte verständlicherweise mit Wolf über dessen Gefühle bezüglich des Weggangs seines Vaters sprechen. Die Situation wurde bisher kaum thematisiert, und Wolf war in seine Arbeit vertieft. Als Muriel bei ihm vorbeikommt und das Haus in einem vernachlässigten Zustand vorfindet, selbst seine geliebten Pflanzen, legt sie sofort los. Die Arbeit einer Mutter ist nie wirklich getan, und Muriel beweist dies, indem sie das Haus in Ordnung bringt. Oliver ist überrascht, als sie zurückkehrt. Er sträubt sich sogar ein wenig. Doch er schneidet den Truthahn trotzdem an, eine stumme Geste der Unterwerfung. Egal wie alt man ist, manchmal braucht man einfach seine Mutter, um sich besser zu fühlen.

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