Zusammenfassung der dritten Folge der zweiten Staffel von „The Night Manager“: Zurück von den Toten

por Juan Campos
Tom Hiddleston and Camila Morrone in The Night Manager Season 2

Die zweite Staffel von „The Night Manager“ bedient sich in Folge 3 größtenteils der üblichen Tricks, doch eine nächtliche Enthüllung ändert alles.

Ich hatte schon einige heftige Kater, aber ich kann mir kaum vorstellen, wie es Pine in Folge 3 von „The Night Manager“ (Staffel 2) ergehen muss. Andererseits, wenn man bedenkt, dass er es trotz Trunkenheit, Drogen und der liebevollen Fürsorge eines gefährlichen Waffenhändlers geschafft hat, seine Tarnung aufrechtzuerhalten, dürfte er ziemlich abgehärtet sein. Selbst seine intimen Gespräche haben einen Zweck. Die Lieferungen enthalten offenbar versteckte britische Waffen, aber Roxannes Wort reicht ihm nicht. Er braucht Beweise. Und deshalb müssen wir spionieren. Das entspricht natürlich dem klassischen Erzähltempo der Serie. Ich habe bereits erwähnt, dass die zweite Staffel versucht, die Form der ersten nachzuahmen, und das setzt sich hier fort. Die Spannung dieser charakteristischen Elemente ist jedoch unbestreitbar. Eine besonders amüsante Szene gibt es gleich zu Beginn der dritten Folge: Pine willigt ein, mit Teddy Geschäfte zu machen und muss ein Dokument unterzeichnen, das eine Spende von 20 Millionen Dollar für Teddys „wohltätige“ Projekte beinhaltet. Pine muss seine „Bank“ in Belize anrufen (eigentlich nur Sally, die versucht, Geld aus Ropers Kasse abzuzweigen), und Teddys Anwalt, Juan Carrascal, rät ihm, auf Lautsprecher zu schalten. Das Ganze ist sehr wirkungsvoll. Geldprobleme Und diese Stimmung hält an. Bis das Geld überwiesen ist (Sally meint, es würde wegen der strengen neuen Bankvorschriften in Belize zwölf Stunden dauern), schickt Teddy seinen Mann Viktor los, um Pine und Roxana im Auge zu behalten. Die beiden müssen sich heimlich am Strand vergnügen und dabei geheime Informationen über die Konstruktion und die Sicherheitssysteme von Teddys Anlage austauschen. Natürlich schleicht sich Pine hinein, wird beinahe erwischt und entkommt mit neuen Informationen. Die Geldüberweisung ist eine tickende Zeitbombe. Theoretisch sollte es kein Problem sein, doch zurück in England entdeckt Mayra Rex Mayhews geheimes Konto und berät sich mit Basil über das weitere Vorgehen. Die Überweisung wird vorerst gestoppt. Das ist schlecht für Pine, denn sein übertriebenes Vertrauen in die Transaktion verleitet ihn zu einem riskanten Vorgehen gegenüber Teddy. Er unterbricht ihr üppiges und leicht erotisches Abendessen, um zu enthüllen, was er über die feststeckende Lieferung weiß. Er geht auf Nummer sicher und versucht, seiner Figur mehr Tiefe zu verleihen, was ihn jedoch verdächtig wirken lässt. Als das Geld nicht rechtzeitig eintrifft, soll er, an einen Anker gefesselt, von Teddys Boot geworfen werden. Wie es sich für eine Spionageserie gehört, kommt das Geld gerade noch rechtzeitig an und gewinnt so Pines Vertrauen. Es war knapp. Das Liebesdreieck

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Ich erwähnte oben das Wort „sexy“, worauf ich vielleicht noch etwas genauer eingehen sollte. The Night Manager

Staffel 2 setzt weiterhin auf die spürbare sexuelle Anziehung zwischen Pine und Teddy, und Folge 3 geht noch einen Schritt weiter mit einem Dreiecksverhältnis – es ist ein Liebesdreieck, versteht ihr? – zwischen den beiden und Roxana. Ich bin mir nicht sicher, wie gut diese Idee mit einer anderen Besetzung funktionieren würde, aber Diego Calva ist ein

extrem

Eine fesselnde Leinwandpräsenz, die es schafft, eine Art aufgeladene Sexualität und eine unterschwellige Gefahr nahezu gleichermaßen darzustellen. Er hatte zwar noch keine wirklich herausragenden Momente, aber er ist in dieser Rolle bemerkenswert gut, und die homoerotische Komponente funktioniert nur dank ihm. Hiddleston, obwohl im Grunde Pine, wirkt etwas verloren und unsicher, wohin die Entwicklung führt.

Die Rückkehr von Richard Roper Wenn die Spannung in dieser Folge von der Geldangelegenheit herrührt, liegt die Überraschung darin, dass die Verbindung zu Staffel 1 noch stärker wird. In der vorherigen Folge wurde Richard Roper als Teddys Vater enthüllt, was eine durchaus plausible Verknüpfung der beiden Handlungsstränge zu sein schien. Doch hier nimmt diese Verbindung eine dramatischere Wendung. Pine hört den Namen „Giberto Hanson“ und beauftragt Sally, der Sache nachzugehen. Sie tut dies und findet heraus, dass er angeblich vor 17 Jahren gestorben ist. Also eine falsche Identität, die jemand anderes angenommen hat. Keine große Sache. Doch dieser Jemand entpuppt sich als Richard Roper selbst, den Pine am Ende der Folge entdeckt. Wenn man bedenkt, dass wir in Folge 1 einen stark bärtigen Hugh Laurie tot auf einem syrischen Grabstein gesehen haben, ist das eine ziemliche Wendung. Wie konnte Roper seinen Tod so überzeugend vortäuschen? War Angela Burr, die ihn im Alleingang identifiziert hat, womöglich verwickelt? Das sind wichtige Fragen, die der Rest der Staffel zufriedenstellend beantworten wird. Als willkommene Abwechslung und zur Belebung der Handlung ist diese Wendung aber durchaus gelungen.

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