Zusammenfassung der zweiten Folge der ersten Staffel von „Ghost in the Shell“: Können wir etwas langsamer machen?

por Juan Campos
A still from The Ghost in the Shell Season 1

Der Geist in der Hülle Der Film besticht weiterhin durch starke Bilder und Action, trotz eines etwas befremdlichen Tempos und einiger selbstgefälliger Klischees.

Die Vision von Prime Video Der Geist in der Hülle Die Welt des Animes wird in Episode 2 weiterentwickelt, was zweierlei bedeutet. Zum einen hagelt es Eigennamen, indirekte Anspielungen und schlecht erklärte Konzepte, die für alle, die mit der Hintergrundgeschichte des Franchise nicht besonders vertraut sind, ziemlich verwirrend wirken. „Super Spartan II + Junk Jungle I“ ist da schon etwas subtiler. schwindelerregende PremiereDadurch werden kleinere Interaktionen zwischen den Figuren ermöglicht, um einige Details des Settings zu entwickeln; eines Settings, das technologisch hoch entwickelt ist, ohne jedoch über die gegenwärtigen Probleme der Klassenungleichheit, der politischen Korruption und der ausländischen Intervention viel hinausgekommen zu sein.

Ich finde, das Ganze geht etwas zu schnell voran. Eine ruhigere Folge, die weniger missionsorientiert ist (es wirkt wie der Auftakt eines mehrteiligen Handlungsbogens) und dem Publikum mehr Zeit zum Einschlafen gibt, wäre wahrscheinlich angebracht. Aber so etwas scheint unwahrscheinlich. Trotzdem sorgen das spannende Tempo, die packende Action und die herausragenden visuellen Effekte weiterhin für anhaltendes Interesse, auch wenn man sich bei ein, zwei Elementen fragt, warum sie nicht ausreichend beleuchtet werden.

Der Höhepunkt der ersten Folge, in der Kusanagis neues Team scheinbar zusammengestellt wurde, ist letztlich bedeutungslos, da Aramaki einfach eine neue Version desselben Teams erschafft, um Verbrechen proaktiv zu bekämpfen. Das scheint für alle von Vorteil zu sein, denn dieser Ansatz gibt Kusanagi die Freiheit, die sie sich immer gewünscht hat, Probleme direkt anzugehen, auch wenn das ihre Freizeit für Partys beeinträchtigt – darunter ein ausgiebiger Kneipenbesuch im ersten Fall und ein technisch aufgerüsteter Dreier im zweiten.

Leer también  Zusammenfassung von „DMV“ Folge 9: Leslie Jones sorgt für ein festliches Mid-Season-Finale

Doch die Pflicht ruft. Die Handlung der Folge dreht sich um die Republik Gavel, eine kleine Nation, die kürzlich ihre diktatorische Militärführung gestürzt hat, um sich der Demokratie zuzuwenden. Ein Hacker manipuliert das Cyber-System des Dolmetschers des Außenministers, angeblich im Auftrag von Oberst Malles, dem Anführer der ehemaligen Junta. Kusanagi und ihr Team werden rekrutiert, um den Hack aufzuspüren. Auf dem Papier eine recht routinemäßige Mission, die – wie zu erwarten – am Ende der Folge völlig aus dem Ruder läuft.

Der Teufel steckt im Detail. Es ist ziemlich offensichtlich, dass das Ganze etwas inszeniert ist, denn Kusanagi betont lautstark, wie viel Glück es sei, dass der Virus, mit dem der Interpreter gehackt wurde, ein älterer, nachverfolgbarer Typ sei. Letztendlich rechtfertigt das aber eine interessante Verfolgungsjagd – was soll man machen? Mir gefiel auch das Gespräch zwischen Kusanagi und Togusa über die gewählten Waffen: pure Effizienz und Modernität versus eine Art Nostalgie und Idealismus, geboren aus Unerfahrenheit. Es ist die Essenz der Roboter-Mensch-Debatte, die im Zentrum der Serie steht, und die scheinbar belanglosen Wege der verfolgten Müllmänner. Sie bieten uns die ersten Einblicke in das Leben gewöhnlicher Menschen, die zu sehr in Armut gefangen sind, um Zugang zu der von anderen so hochgeschätzten Technologie zu haben.

Leer también  Zusammenfassung von Episode 12 von „When the Stars“: Es ist im Moment einfach unmöglich, sich darum zu kümmern

Natürlich funktioniert nicht alles. Kusanagis Freizeit, die auf möglichst freizügige Weise dargestellt wird, ist typisch für den kleinsten gemeinsamen Nenner von Shonen-Anime, und überflüssige Gags wie Batous Feuerwerkskörper auf Aramakis Reifen, nur um festzustellen, dass er auf das falsche Fahrzeug gezielt hat, sind nicht gerade gelungen, auch wenn sie die Konfliktdynamik zwischen Aramaki und Kusanagi/Sektion 9 unterstreichen.

Die Haupthandlung ist sehr gelungen, und die visuellen Effekte, die die Action zum Leben erwecken, sind großartig. Die Tarnung in der Schlussszene sieht hervorragend aus, und sobald die Serie Fahrt aufnimmt, wird schnell klar, dass es sich um eine hochwertige Produktion handelt, die sichtlich viel Spaß an Setting und Charakteren hat. Ich hoffe, die nächsten Episoden nehmen sich die Zeit, etwas langsamer zu erzählen, wichtige Konzepte zu entwickeln und die Geschichte tiefergehend auszuarbeiten. Aber im Moment bin ich schon wieder begeistert genug, um weiterzuschauen.

Related Posts

Deja un comentario