Zusammenfassung der vierten Folge von „Boston Blue“: Es ist immer noch zu einfach und wird langsam langweilig.

por Juan Campos
Sonequa Martin-Green and Donnie Wahlberg in Boston Blue

Boston Blue Auch in Folge 4 funktioniert die Serie noch als Krimiserie, ist aber als Drama extrem oberflächlich und es fehlt ihr an jeglichem nennenswerten Konflikt.

Es ist eine solide Krimiserie. Boston Blue

ist eine solide Krimiserie, denn ohne die Fälle der Woche wäre sie die langweiligste und konfliktärmste Serie, die derzeit im Fernsehen läuft. In Folge 4, „Rites of Passage“, wie in praktisch jeder anderen Folge, sind es nur die verwickelten Details der Fälle (ein Mord, eine Geiselnahme, ein juristisches Rätsel), die die Aufmerksamkeit des Zuschauers fesseln. Alles andere, einschließlich der fröhlichen Familienessen, des angenehm unbeschwerten Umgangs mit religiösen Traditionen und der zentralen Dynamik zwischen den Hauptfiguren, ist extrem ermüdend. Wird in dieser Serie jemals jemand über irgendetwas streiten? Das Ereignis, das über „Rites of Passage“ schwebt, ist Ben Silvers Jahrestag des Todes eines geliebten Menschen im jüdischen Kalender. Dies vereint natürlich die gesamte Familie Silver und regt sie zu großer Selbstreflexion an. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die erste Folge: Ben war Maes Ehemann, ein Richter, der auf den Stufen des Gerichtsgebäudes ermordet wurde. Die ganze Familie hat sehr schöne Erinnerungen an ihn, denn die Silvers waren alle übertrieben vernünftig und ehrlich. Lena steckt aber ohnehin in einer Art religiöser Krise. Ich sage „Krise“, aber eigentlich ist es keine. Es ist eher ein Vorwand für Lena, Danny mehr von ihrer Geschichte zu erzählen und mit ihm Anekdoten über ihren Glauben auszutauschen. Lena konvertierte nicht als Kind und nahm das Judentum erst nach Bens Tod vollständig an. Offiziell konvertierte sie jedoch nicht, aus Respekt vor ihrem Großvater, einem Baptistenprediger. Wobei ich mir nicht sicher bin, wie das zusammenpasst, da er ja ohnehin im Jahrestag seines Todes ist und der Rest der Familie jüdisch ist, weshalb er sich offensichtlich keine großen Sorgen macht. Maes Nebenhandlung diese Woche dient dazu, einige dieser Ideen auf die Probe zu stellen. Vor dem Gerichtsgebäude trifft sie auf eine Frau namens Joanna, die behauptet, ihr Sohn Elijah sei zu Unrecht zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er in einer Kneipenschlägerei, die er nicht begonnen hatte, versehentlich jemanden verletzt habe. Mae findet schnell heraus, dass Ben der Richter war, der das Urteil gesprochen hat, und dass der Fall gar nicht erst auf ihrem Tisch gelandet ist, da man (offensichtlich fälschlicherweise) annahm, sie würde die Entscheidung ihres Mannes einfach unterstützen. Wer frühere Folgen von „Boston Blue“ gesehen hat, weiß bereits, worauf das hinausläuft.

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Dass Mae mit der Unterstützung ihres Vaters die Entscheidung ihres verstorbenen Mannes revidiert, soll eigentlich eine große Sache sein, fühlt sich aber nicht so an. Ben hat bei der Urteilsfindung eindeutig einen Fehler gemacht, Mae korrigiert seine Entscheidung, alle zeigen großes Mitgefühl, und die Geschichte geht weiter. Die Erkenntnis, dass das Justizsystem angeblich auf Rehabilitation statt auf unbefristeter Inhaftierung basiert, ist lobenswert – und immer relevant –, aber

dann ist sie in ihren Grundzügen so vorhersehbar, dass sie schwer zu akzeptieren ist. Mir gefällt der Fall, an dem Danny und Lena arbeiten.

Blue Boston, Folge 4, und wie er sich mit dem Bankraub überschneidet, den Sarah untersucht, ist meiner Meinung nach der Punkt, an dem die Serie insgesamt wirklich glänzt, denn sie ist in diesen Ermittlungselementen und all den dazugehörigen Interviews, Schlussfolgerungen und Actionszenen absolut hervorragend. Sean und Jonah sind ebenfalls involviert, da ein Unfall mit Fahrerflucht, den sie untersuchen, mit dem Hauptfall zusammenfällt. Es gibt immer noch einige Reibereien zwischen Danny und Lena und ihren jeweiligen Kindern und Geschwistern, weil die jüngeren Kinder beweisen wollen, was sie draufhaben und zeigen wollen, dass sie erwachsene Polizisten sind, aber sie müssen auch die Dienstkette und die korrekten Verfahren respektieren. Natürlich lässt sich das durch ein Gespräch klären. Und ich zögere, die Serie in dieser Hinsicht zu kritisieren, da viele Handlungsstränge gerade deshalb unglaubwürdig wirken, weil die Charaktere nicht effektiv miteinander kommunizieren.

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Blue Boston Allerdings schlägt die Serie zu sehr ins andere Extrem um, wodurch das gesamte zwischenmenschliche Drama zu simpel und oberflächlich wirkt. Ich hoffe zwar noch auf etwas mehr Konfliktpotenzial im weiteren Verlauf, aber im Moment scheint das eher unwahrscheinlich.

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